PimEyes kostenlos nutzen: Was wirklich geht (und was nicht)
PimEyes ist die bekannteste Gesichtssuchmaschine der Welt: Foto hochladen, und die Seite zeigt dir, wo im Netz dein Gesicht auftaucht. Viele probieren es aus einem einfachen Grund: Sie wollen wissen, welche Fotos von ihnen im Internet kursieren. Die schlechte Nachricht zuerst: Wirklich kostenlos ist PimEyes nicht. Hier steht, was ohne Bezahlung geht, was die Abos kosten und wie du auch ohne PimEyes herausfindest, was über dich im Netz steht.
Was die kostenlose PimEyes-Suche zeigt
Ohne Konto kannst du auf pimeyes.com ein Foto hochladen und bekommst eine Vorschau der Treffer. Das klingt gut, hat aber zwei entscheidende Einschränkungen:
- Die Quellen-Links sind gesperrt. Du siehst verkleinerte Vorschaubilder, aber nicht, auf welcher Webseite das Foto liegt. Genau diese Information ist aber der Punkt der ganzen Übung.
- Die Trefferzahl ist begrenzt. Die Gratis-Vorschau zeigt nur einen Teil dessen, was die Suche tatsächlich findet.
Die kostenlose Suche taugt also als Schock-Moment ("es gibt Treffer!"), aber nicht als Werkzeug. Um zu erfahren, wo die Bilder liegen, brauchst du ein Abo.
Was PimEyes kostet
Die Preise ändern sich gelegentlich, die Größenordnung ist aber stabil: Das Einstiegs-Abo mit Zugriff auf die Quell-URLs beginnt bei rund 16 US-Dollar pro Monat, der PROtect-Plan mit Monitoring und Unterstützung bei der Entfernung liegt bei etwa 30 US-Dollar pro Monat. Wichtig: Die Abos verlängern sich automatisch, viele Nutzer berichten, dass sie die Kündigung übersehen haben.
Wichtig: PimEyes ist nur für dein eigenes Gesicht gedacht
Die Nutzungsbedingungen von PimEyes erlauben ausschließlich die Suche nach dem eigenen Gesicht (oder mit schriftlicher Einwilligung der abgebildeten Person). Die Suche nach Fremden, etwa einem Date, einem neuen Nachbarn oder einer Person aus einem Video, verstößt gegen die Bedingungen und kann je nach Nutzung auch rechtlich problematisch sein.
Kostenlose Alternativen für die Bildersuche
Wenn du nur wissen willst, ob ein bestimmtes Foto von dir irgendwo veröffentlicht wurde, gibt es Gratis-Wege:
- Google Lens / Google Bilder-Rückwärtssuche: Foto hochladen, Google zeigt visuell ähnliche und identische Bilder. Keine Gesichtserkennung, findet aber exakte Kopien eines Fotos zuverlässig.
- Bing Visual Search: Ähnliches Prinzip, teils andere Treffer als Google.
- TinEye: Spezialisiert auf exakte Bild-Matches, zeigt auch, wann ein Bild zum ersten Mal aufgetaucht ist.
Der Unterschied zu PimEyes: Diese Dienste finden Kopien eines konkreten Fotos. PimEyes findet dein Gesicht auch auf ganz anderen Fotos, die du nie gesehen hast. Für die vollständige Antwort auf "welche Fotos von mir sind im Netz?" reicht die klassische Rückwärtssuche deshalb nicht.
Der wichtigere Schritt: nicht nur Fotos prüfen
Fotos sind nur ein Teil deines digitalen Fußabdrucks. Adresse, Telefonnummer, alte Foren-Beiträge, Vereinslisten und Registereinträge sind für Fremde oft aufschlussreicher als ein Bild. Wer wissen will, was das Internet insgesamt über ihn preisgibt, sollte breiter suchen: Suchmaschinen mit Namensvarianten, Personenverzeichnisse und inzwischen auch KI-Chatbots, die auf Fragen zu deiner Person erstaunlich konkrete Antworten geben können.
Genau das machen wir bei DatenLöschenLassen.de: Ein kostenloser Scan zeigt dir, wo dein Name, deine Adresse und deine Daten auftauchen, mit einer Handlungsempfehlung für jede Fundstelle. Die Bildersuche über Gesichtserkennung ist Teil unseres Tiefenscans, ohne dass du selbst ein PimEyes-Abo abschließen musst.
Was findet das Internet über dich?
Unser Scan prüft Suchmaschinen, Personenverzeichnisse und KI-Modelle. Kostenlos.
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